Letzte Qualifikation gespielt – jetzt richtet sich der Blick aufs Finale

Die Qualifikation ist abgeschlossen. Beim Golf Club St. Leon-Rot wurde am Montag das letzte Qualifikationsturnier der Martin Kaymer Junior Trophy 2026 gespielt. Bei etwas Wind und damit nicht ganz einfachen Bedingungen zeigte der Nachwuchs noch einmal starkes Golf und lieferte zum Abschluss der Qualifikationsserie einige spannende Entscheidungen.

Auf dem Platz Rot ging es über 18 Löcher im Zählspiel. Das Wetter spielte mit, der Wind sorgte allerdings dafür, dass Präzision und Geduld gefragt waren. Umso bemerkenswerter waren einige der Ergebnisse, die am Ende auf der Scorekarte standen.

Wu setzt das Ausrufezeichen des Tages

Die niedrigste Bruttorunde bei den Jungen spielte Youlin Clemens Wu vom Golf Club St. Leon-Rot. Der AK12-Spieler benötigte lediglich 74 Schläge und setzte damit gleichzeitig die Bestmarke des gesamten Jungenfeldes.

In seiner Altersklasse verwies er Max Henning vom Kölner GC mit 79 Schlägen und Luke van Lier vom GC Kurpfalz mit 87 Schlägen auf die Plätze zwei und drei.

Bei den Mädchen der AK12 setzte sich Glory-Lily Hong durch. Die Spielerin aus St. Leon-Rot kam mit einer 81 ins Clubhaus. Lara Elise Schellenberg belegte mit 95 Schlägen Rang zwei, Carla Pagani wurde mit 100 Schlägen Dritte.

Enge Entscheidungen in der AK14

Richtig knapp wurde es bei den Jungen der AK14. Jasper Maximilian Timmann vom GC Neuhof und Lorenz Offringa vom Golf Club St. Leon-Rot beendeten ihre Runde beide mit 81 Schlägen. Nach der in der Ergebnisliste angewandten Wertung lag Timmann vorne. Levin Hildt komplettierte mit einer 84 das Podium.

Bei den Mädchen setzte sich Sophie Niederauer durch. Mit 80 Schlägen lag sie einen Schlag vor Theresa Maier und Amelie Siegrist, die beide eine 81 spielten. Ein enges Rennen bis zum Schluss.

Auch in der Nettowertung dieser Altersklasse ging es knapp zu. Theresa Maier und Charlotte Hetzler kamen jeweils mit einer 66 ins Clubhaus, Maier wurde auf Rang eins geführt.

Zwei 75er-Runden an der Spitze der AK16

Auch die Jungen der AK16 machten es spannend. Noah-Lunas Licht vom GC Bergisch Land und Laurens Schäfer vom GC Neuhof spielten beide starke 75er-Runden. In der offiziellen Reihenfolge lag Licht auf Platz eins. Christian Ganguin vom Frankfurter GC folgte mit 80 Schlägen auf Rang drei.

In der Nettowertung drehte Schäfer den Spieß um: Mit einer starken 64 gewann er vor Moritz Felix Wonnebauer mit 65 und Christian Ganguin mit 68.

Bei den Mädchen der AK16 setzte sich Lilly May Wölflick vom GC Neuhof durch. Ihre 77 war zugleich die beste Bruttorunde des gesamten Mädchenfeldes. Jessica Körner aus St. Leon-Rot wurde mit 79 Schlägen Zweite, Emma Tekampe belegte mit 90 Schlägen Rang drei.

Schumacher gewinnt die AK18

In der ältesten Jungenklasse sicherte sich Tim Schumacher vom GC Hubbelrath den Sieg. Mit 75 Schlägen lag er zwei Schläge vor Leopold Hetzler vom GC Mannheim-Viernheim. Max Wiesmann vom Dortmunder GC folgte mit einer 79 auf Platz drei.

In der Nettowertung setzte sich Hetzler mit 69 Schlägen an die Spitze. Wiesmann kam ebenfalls auf 69, dahinter folgten Schumacher und Julian Röttger mit jeweils 70.

Bei den Mädchen der AK18 kam beim letzten Qualifikationsturnier keine gewertete Runde zustande.

Auch neben der Gesamtwertung wurde es spannend

Für zusätzliche Highlights sorgten die Sonderwertungen. Max Ruland gewann bei den Jungen sowohl den Longest Drive mit 270 Metern als auch Nearest-to-the-Pin mit 3,98 Metern.

Bei den Mädchen schlug Theresa Maier mit 207 Metern den längsten Drive. Franziska Tan setzte beim Nearest-to-the-Pin mit 2,95 Metern die Bestmarke.

Die Qualifikation ist vorbei – das Finale wartet

Damit ist das letzte Qualifikationsturnier der Martin Kaymer Junior Trophy 2026 gespielt.

Viele junge Spielerinnen und Spieler haben die Qualifikation genutzt, um sich zu messen, Erfahrungen zu sammeln und auf dem Platz ihre nächsten Schritte zu machen. In St. Leon-Rot wurde zum Abschluss noch einmal deutlich, wie eng die Entscheidungen in den einzelnen Altersklassen sein können.

Jetzt verändert sich der Blick. Die Qualifikation liegt hinter uns. Als Nächstes wartet das Finale.

Und dort geht es noch einmal um alles.

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